Der Guinigi-Turm

Der Guinigi-Turm ist der wichtigste Turm von Lucca und einer der repräsentativsten Denkmäler von Lucca. Seine Haupteigenschaft sind einige Holme auf seiner Spitze. In den ersten Jahren des 14. Jahrhunderts war Lucca stolz auf ihre große Anzahl von Türme und Glockentürme und diese waren ein Zeichen der Wichtigkeit der Familien die sie in ihren Palästen hatten. Mit einem Edikt wurde die Höhe der Türme festgesetzt, und die Guinigis, bereits Herren der Stadt, bauten den mit Bäumen bepflanzten Turm, so dass jenige die sich der Stadt näherten, ihn als den höchsten sahen.

Die Mauern von Lucca

Die Mauern von Lucca sind das größte Beispiel in Europa von Mauern die nach den Vorsätzen der modernen Befestigung und in einer großen Stadt vollkommen erhalten geblieben sind. Der heutige Mauerring, ungefähr 4 km und 223 m lang, ist das Ergebnis der letzten Wiederaufbaungs-Kampagne, 1504 angefangen aber 1645 beendet, nach einem Plan der von Alessandro Farnese aus Flandern gesendet wurde. Gegliedert in 12 Höfe, 11 Basteien (in der Stadt Bollwerke genannt) und eine Plattform, wurde sie aber nie zur Wehr benutzt, im Gegensatz zu den älteren Mauern, da sie gedacht waren um abzuschrecken gegen unwahrscheinliche expansionistische Ziele des florentinischen Großherzogtums. Der Mauergürtel ist im Laufe des 19. Jahrhunderts eine angenehme Fußgänger-Promenade geworden, und ist mit den Bollwerken und den Wiesen vor den Mauern, der städtische Hauptpark der während der schönen Jahrzeit, eine natürliche Bühne für Aufführungen und Veranstaltungen wird.

Die Altstadt von Lucca

Lucca, schöne Kunststadt der Toskana, ist noch heute von einem alten Mauergürtel umgeben, der einmal verteidigte, aber heute erhält er die wertvollen Architektur-Juwelen die sich in der Stadt einfassen wie Edelsteine auf einem Diadem. Da sie auf der Via Franchigena liegt und eine wichtige religiöse Reliquie beherbergt (das heilige Gesicht) hatte die Stadt vor allen dingen im Mittelalter große Vorteile, und sie wuchs reich und üppig.Die ruhmreiche Vergangenheit spiegelt sich heute in der Vielfalt und Schönheit ihrer Denkmäler ab. Unentbehrlich ist der Besuch von Piazza Anfiteatro, die auch in der Form und nicht nur dem Namen nach, offensichtlich ihren Ursprung bewahrt, oder ein Besuch von dem Guinigi-Turm, genau so schön wie besonders mit seinen Holmen auf der Spitze. Stadt der hundert Kirchen, einmal sehr gläubig, zählte sie in Wahrheit mehr als hundert Kirchen und gibt dem Besucher einen Frieden und eine Ruhe wieder, die heutzutage schwer auffindbar sind.

Skt. Martin – Der Dom

Die Kathedrale von Skt. Martin von Lucca wurde in einem Nebengebiet der Stadt gebaut und im Gegensatz zu ihrer Wichtigkeit zeigt sie sich auf einem kleinen Platz und andere Gebäude stützen sich auf den Bau. Der Skt. Martin-Dom von Lucca wurde von Skt. Fredian, Bischof von Lucca in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet. Die Fassade, ein Werk des Guidetto, aus mehrfarbigem Marmor, kennzeichnet sich aus durch seine Nähe an dem architektonischen Stil von Pisa, mit den drei Arkaden die gehalten sind von gemeißelten und geschmückten Säulen. Zu bewundern sind die Lünette mit der Deposition Christi von Nicola Pisano und die Statue des Skt. Martin der Arme. In dem Dom von Lucca befindet sich das Tabernakel des Heiligen Gesichts: es enthält und schützt ein hölzernes byzantinisches Kreuz aus dem VII Jahrhundert, das während der Nachtprozession “Santa Croce” im September verehrt wird. Und dann noch die Gemälde der berühmten Domenico Ghirlandaio, Cosimo Rosselli, Tintoretto, Federico Zuccari, Domenico Passignano. Im Inneren der Kirche, in der Nähe der Sakristei, befindet sich das Grabmal der Ilaria del Carretto, gemacht von dem Bildhauer Jacopo della Quercia zwischen 1406 und 1408. Es stellt die lucchesische Adelige dar, Gattin von Paolo Guinigi und jung an Geburt gestorben: Ihr wurde der marmorartige Sarkophag gewidmet. Der Sarkophag stellt das Mädchen schlafend dar, sie ist reich bekleidet und auf einem Katafalk liegend der geschmückt ist mit Putten die Festons halten. An den Füssen des Mädchens liegt ein kleiner Hund, Symbol ehelicher Treue.

Vagli- Die Garfagnana

Perle eines Gebietes das zu entdecken ist (die Gafagnana), war es ein Dorf mit wenigen und einfachen Häusern das 1200 gegründet wurde von einer Kolonie von lombardischen “Ferrieri” (Eisenschmiede), die nach der Eroberung der Este, von dem Herzog von Modena erhebliche Steuer-Erlässe erhielten. Im Jahre 1946 mussten die Einwohner das Dorf verlassen weil ein Staudamm für den Fluss Edron gebaut wurde um elektrischen Strom herzustellen. Das Dorf wurde überschwemmt. Es entstand ein künstlicher See, Vagli Sotto, und alle zehn Jahre wacht das Dorf aus seinem Schlaf auf, wegen der Wartung der Anlage durch Entleerung des Stausees. Zwischen den Häuschen gehen, die alle keine Dächer haben und mit bescheidenen Steinen und sehr tiefen Eingängen gebaut sind, oder anhalten um den praktisch intakten Glockenturm der kleinen Kirche von S. Teodoro anzuschauen gibt ein einzigartiges Gefühl.

Die lucchesischen Villen

Mehr als dreihundert zwischen großen und kleinen sind die Villen-Wohnsitze die von den Lucchesern im Laufe von vier Jahrhunderten auf dem Land dass die Lucca-Ebene umringt gebaut wurden. Viele die besuchbar sind bieten ewige Zeugnisse von Werten an, die von der Architektur bis zur Landschaft, von dem Landbau bis zu überlieferte Berufe gehen, wo man auch versteckte Orte der Ruhe und Meditation, der Betrachtung und des Wiederaufbauen des Geistes finden kann, in die man hereingehen muss ohne die fieberhafte Unruhe des Touristen und der Zeit. Mit anderen Worten auf Fußspitzen.

Ponte del Diavolo – Borgo a Mozzano

Die Brücke der Magdalena oder “del Diavolo” ist eine eindrucksvolle mittelalterliche Anlage die den Fluss Serchia überquert wenige hunderte Meter nachdem man Borgo a Mozzano verlassen hat, wenn man von Lucca auf der SS 12 dell’abetone und des Brenners in Richtung Garfagnana kommt. Die Brücke ist zu Fuß zurücklegbar, es lohnt sich parken genau vor dem Restaurant auf dem Parkplatz bei der SS 12 dell’abetone und des Brenners, und von da aus die Brücke zu Fuß überqueren. Die Brücke der Magdalena ist die Hauptattraktion von Borgo a Mozzano und ist eine sehr schöne mittelalterliche Brücke mit der Form eines Eselrückens mit majestätischen Arkaden. Sie wurde vielleicht gebaut nach dem Willen der Gräfin Matilde von Canossa (XI Jahrhundert) und wurde von Castruccio Castracani im XIV Jahrhundert wiederhergestellt und restauriert.

Die Versilia

Die Versilia breitet sich ungefähr 165 Quadratkilometer mit Stränden und Bergen aus. Die Küste ist mit zahllosen Kiefernwäldern gepunktet: der berühmteste ist der Versilia-Park, der sich 80 Hektar lang in Marina di Pietrasanta ausbreitet. Der Hauptort der Versilia ist Pietrasanta mit wertvollen künstlichen, kulturellen und landschaftlichen Reichtümern. Forte dei Marmi ist die Hauptstadt des Prominenz-Tourismus der Zone, weltliches touristisches Ziel auch wegen seiner Nacht-Lokale, während Viareggio wunderbar mit Bauten in dem Jugendstil geschmückt ist. Berühmt ist vor allen Dingen sein Karneval. Die Versilia ist überhaupt berühmt für ihre namensreiche Lokale: die “Capannina” von Franceschi, die “Bussola”, das “Seven Apples”, das “Ostras Beach”, das “Twiga”(ein Besitztum von Flavio Briatore) und viele andere.

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